Liebe und Sexualität

Liebe ist ...

Liebe wird in der Psychologie als das zur Sexualität gehörende Gefühl angesehen,
wobei romantische Liebe häufig als die erste aufkeimende, zarte Liebe angesehen wird, bei der ein hohes Bindungsbedürfnis, aber wenig Sexualität eine Rolle spielt.
Liebe kann höchste Glückseligkeit und tiefste Verzweiflung bedeuten, kann auch als sachliche Partnerschaft verstanden werden, bei der Zuneigung besteht und man das Leben gemeinsam meistern will,
Liebe ist ein Prozess, der sich aufbaut, verfällt oder wechselt.

Liebeskummer: 
... nicht in sich hineinfressen, sondern mit anderen darüber reden! (mit FreundInnen, Mutter/Vater, Geschwistern...)

...sich zu lieben, bedeutet keineswegs, miteinander leben zu können.

Partnerschaft:

...kann funktionieren, wenn man bestimmte Regeln einhält:

  • sich unterstützen und gegenseitig fördern.
  • Jeder hat den Mut, in der Beziehung so zu sein, wie er ist.
  • Gefühle werden gezeigt.
  • Man vertraut einander.
  • Jeder hat seine eigenen Interessen und Hobbys.
  • Beim Streiten fair bleiben und keine Vorwürfe machen.
  • Bedürfnisse frei äußern und aufmerksam bei den Wünschen des Partners sein.

Häufig gehen die Auffassungen darüber, was Liebe sei, auf die Dreiteilung des Griechen Platon (* 428/427 v. Chr., † 348/347 v. Chr.) in der antiken Philosophie zurück:

  • Éros bezeichnet dabei die sinnlich-erotische Liebe, das Begehren des geliebten Objekts, den Wunsch nach Geliebt-Werden, die Leidenschaft;
  • Philía bezeichnet die Freundesliebe, Liebe auf Gegenseitigkeit, die gegenseitige Anerkennung und das gegenseitige Verstehen;
  • Agápe bezeichnet die selbstlose und fördernde Liebe, auch die Nächsten- und „Feindesliebe“, die das Wohl des Anderen im Blick hat.

Die genauen Bedeutungen und Schwerpunkte der Begriffe haben sich im Laufe der Zeit verändert, sodass – im Gegensatz zum ursprünglich Gemeinten – unter „platonischer Liebe“ heute ein rein seelisch-geistiges Prinzip ohne körperliche Beteiligung und Besitzwunsch verstanden wird, dem das leiblich-erotische Modell von geschlechtlicher Liebe gegenübergestellt wird. Ein besonderes Liebesverhältnis stellt in verschiedenen Religionen auch jenes zwischen der erbarmenden Liebe Gottes zu den Menschen und der verehrenden Liebe der Menschen zu Gott dar.

 

Es kann so einfach sein- Kindermund tut Wahrheit kund

Sexualität: Mädchen

Mädchen bekommen ihre erste Periode im allgemeinen zwischen dem 11. und 14. Lebensjahr. Diese Menstruation hat nichts mit Krankheit zu tun. Viele Mädchen fühlen sich aber trotzdem nicht gut. Gespräche mit anderen Mädchen, der eigenen Mutter oder anderen erwachsenen Frauen können hilfreich sein, den neuen Vorgang zu bejahen. Er gehört zum Frau-Sein.

Weitere Infos für Jungen und Mädchen:

Loveline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Sexualität: Jungen

Gewöhnlich entwickeln sich bei Jungen zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr in den Hoden Samenzellen, auch Spermien genannt. Bei sexueller Erregung - manchmal auch ohne sie - füllen sich die Schwellkörper des Penis mit Blut. Es kommt zur Erektion, das heißt, das Glied wird steif. Wenn die Samenzellen mit Drüsenflüssigkeit durch sexuelle Erregung nach außen gedrückt werden, kommt es zum Samenerguß. Viele Jungen haben ihren ersten Samenerguß während eines "feuchten Traumes".

Hinweise zu Fragen von Homosexualität