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Das Altertum

Der grobe zeitliche Rahmen für das europäische, auf den Mittelmeerraum bezogene Altertum wird in der Geschichtswissenschaft gesetzt durch die Frühgeschichte auf der einen Seite (bis zur Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr.) und dem Beginn des Mittelalters auf der anderen Seite [mit den Völkerwanderungen (375-568 n. Chr.) oder dem Untergang des weströmischen Kaisertums (476 n. Chr.)].
 

Häufig werden die Wörter „Altertum“ und „Antike“ in einem Zusammenhang benutzt. Der Begriff Antike - vor allem „klassische Antike“ – bezeichnet hingegen ausschließlich das griechisch-römische Altertum (je nach zeitlicher Abgrenzung ab 12. oder 8. Jahrhundert v. Chr.). Altertum ist also der Oberbegriff, und die Zeit der klassischen Antike fällt darunter.


(Minoische* Wandzeichnung am Palast von Knossos, eig. Foto: Kreta, 2005)

Zum Altertum gehören z. B. diese Völker und ihre Reiche:

- die Sumerer / Mesopotamien
- die Ägypter
- die Minoer* (Mykene /Kreta)

Man teilt diese Zeit auch statt der Herrscherzeiten in „Kupfer-, Bronze-, Eisenzeit“ ein, also stärker an den archäologischen Funden ausgerichtet.

-die Klassische Antike: die Zeit der Griechen und der Römer.
 

*Worterklärung: Minoer /minoisch
Nach Minos, ihrem König bzw. dem Königstitel (wie "Pharao" bei den alten Ägyptern), hat man diese Kultur und das Volk erst in der neuesten Zeit benannt: die Minoer und ihre minoische Kultur. Auf der heute griechischen Insel Kreta entstand um 2000 v. Chr. diese Hochkultur; sie ist die erste frühe Hochkultur in Europa.


"Geschichte- Das Altertum": Frank G. Pohl: www.frankpohl.de - fgp - Version 4 -  01/2007
-zuletzt geändert: 18.01.2007