Aids ist nicht zum Witzemachen und schon gar nicht dazu da, Menschen auszugrenzen und zu beleidigen. Aids ist aber kein Grund, Zärtlichkeit und Sexualität aus dem Weg zu gehen.*

Was ist Aids?

Aids ist die Abkürzung für "Acquired Immune Deficiency Syndrome". Die Krankheit wird durch ein Virus, das HIV (Humanes Immundefekt Virus) hervorgerufen. Man muss zwischen der Krankheit Aids und der Infektion ohne Krankheitserscheinungen unterschieden. Durch die Schwächung des Abwehrsystems des Körpers kommt es dann zu zahlreichen zusätzlichen Erkrankungen.

Lange Zeit fühlen sich Menschen, die infiziert wurden, gesund und haben keine Beschwerden. Nur ein HIV-Test einer Blutprobe kann auf eine Infektion hinweisen.

Wie kann man sich infizieren?

 


Die Übertragungswege sind klar:

Blut, Samen und Scheidenflüssigkeit.

Demnach besteht ein Risiko:

  - beim Sexualverkehr,
  - bei direktem Kontakt mit offenen Wunden,
  - bei gemeinsamer Benutzung von Spritzen.
 


 
 
 

Die rote Schleife steht weltweit für Solidarität mit HIV-infizierten und aidskranken Menschen.


 

Wer kann helfen?

Bei weiteren Fragen (auch zur Sexualität, HIV-Test etc.) helfen die Aids-Hilfen, so zum Beispiel:

                         Aids - Hilfe Köln, Tel.: 0221 / 19 411 (auch mit Vorwahl anderer Städte unter 19411).

 

Kondome schützen

Aids ist zwar heute die bekannteste und auch bedrohlichste beim Geschlechtsverkehr übertragbare Krankheit, aber nicht die häufigste. Vielmehr zählen dazu Tripper, Syphilis, Herpes genitalis, Feigwarzen, Hepatitis (!) usw..
Wenn man unsicher ist, ob man sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt hat, sollte man sich möglichst bald von einer Ärztin/einem Arzt untersuchen und beraten lassen.
Wer mag, kann auch noch die Infos "anders" (über Homosexualität) anklicken.
 

Tipp: Nach kostenlosen Kondomen beim Gesundheitsamt oder bei einer Aids-Hilfe fragen!
 



(* Diesen Text habe ich zusammengefasst nach einer Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.)

"aids":  Frank G. Pohl: www.frankpohl.de - fgp - 01/2007