Inhalte dieser Seite

I.  Was ist Politik? Wozu Politik-Unterricht?

II. Was können die Inhalte im Unterricht sein?

III. Wie informiere ich mich?

IV. Politik zum Lachen

V. Ein altes Thema: George W. Bush

I. Was ist Politik? Wozu Politik-Unterricht?

Kindgerecht ausgedrückt könnte man sagen: Alles, was außerhalb der Wohnung passiert, wird von "der" Politik bestimmt. Aber: nur wer die Welt außerhalb der eigenen vier Wände versteht, kann sie auch aktiv mitgestalten.

Politik leitet sich von dem griechischen Wort POLIS (Stadt) im antiken Griechenland bzw. von POLITIKA (= öffentliche Geschäfte) ab und meinte das Recht aller Einwohner einer Stadt (Bürger) über ihr Schicksal mit zu entscheiden. Das Wort "Polis" kennst du auch von dem Wort "Polizei" (in einigen Sprachen heißt die Polizei heute sogar "Polis"), denn die Polizei handelt im Auftrag des Staates. Das drückt aus, dass das Wort "Politik" eng verbunden ist mit dem Staat, dessen Aktivitäten dem Gemeinwohl dienen sollen.

Hier eine Antwort, welches Ziel politische Bildung hat und wozu der Politik-Unterricht beitragen soll:

"Politische Bildung in der Demokratie orientiert sich am Leitbild der mündigen Persönlichkeit in einer freien Bürgergesellschaft. Ihre Aufgabe besteht darin, wissenschaftlich fundierte Informationen zu den Grundfragen der Politik bereitzustellen, den demokratischen Grundkonsens zu stärken und auf diesem Fundament die Entwicklung einer am rationalen Dialog orientierten Streitkultur zu fördern." (aus dem Vorwort einer Information der Bundeszentrale für politische Bildung, 1999)

Alles klar?
...vielleicht ist dir nun noch nicht ganz, oder? Kein Problem: Lies einfach weiter ...
 

II. Was können die Inhalte im Politikunterricht sein?

Schülerinnen und Schüler sollten in Politik die Möglichkeit für Anregungen, eine Mitsprache und Beteiligung bei der Themenwahl im Unterricht erhalten. So wird in der Regel mindestens ein Thema meines Politikunterrichts im Schulhalbjahr von den Schülerinnen und Schülern vorgeschlagen und abgestimmt. Natürlich spielt auch eine Rolle "wie" das Thema erarbeitet wird.

Selbstverständlich kann man nicht regelmäßig mit der Klasse Unterricht außerhalb des Schulgebäudes machen und deshalb ist häufig bei Interesse auch eigener Einsatz gefragt.

Man kann das Rathaus erkunden, einen Bezirksvertreter zu einem Thema, das vor Ort aktuell ist, in die Schule einladen oder man kann in der Schülervertretung mitarbeiten.

Man kann zum Beispiel auch einen Abgeordneten des EU-Parlaments, des Landtages NRW oder des Bundestages besuchen, wie zuletzt meiner Sowi-Gruppe bei der EU-Abgeordnete Ruth Hieronimy.

Schülerbesuch im Landtag NRW

Schülerbesuch bei einer Politikerin


III. Wie informiere ich mich?

Es gibt einige Schülerinnen und Schüler, die nicht viel Ahnung von Politik, dem Weltgeschehen, den Ursachen von Ereignissen haben. Das muss nicht so bleiben!
Politische Zusammenhänge werden einfach erklärt (speziell für Kinder) unter diesen Adressen:

Gut zum Suchen: die "blinde Kuh" Einfach saugut: die Hanisau!

Interessantes aus Berlin

"Sowieso" zählt nicht zu meinen Favoriten, aber ist akzeptabel:

Dort bitte "klingeln" :-)

Hier kannst du dich professionell über Politik informieren: www.tagesschau.de


Was wäre Politik ohne die öffentliche Meinung?

Immer aktuell: Zeitungen / Zeitschriften*

Mach dir dein eigenes Bild.
Kölner Zeitungen (und Region)    
http://www.ksta.de http://www.koelnische-rundschau.de/ http://www.general-anzeiger-bonn.de/
     
Wichtige deutsche Zeitungen    
http://www.faz.net http://www.sueddeutsche.de/ http://www.taz.de/
http://www.fr-online.de/ http://www.waz.de http://www.zeit.de
http://www.welt.de/ http://www.merkur.de/ http://www.neues-deutschland.de/
     
Deutsche Boulevard-Zeitungen (besser nicht anschauen:-)  
http://www.bild.de http://www.express.de http://www.bz-berlin.de/
     
International deutschsprachig    
http://www.apa.co.at/ http://www.diepresse.com/ http://www.nzz.ch
http://www.networld.at/ http://www.krone.at/ http://www.baz.ch
   
Internationale Zeitungen englisch    
http://www.usatoday.com/ http://www.timesonline.co.uk http://www.iht.com/
http://www.sacbee.com/ http://www.independent.co.uk/ http://www.nytimes.com/
http://www.heraldtribune.com http://www.mirror.co.uk/ http://www.telegraph.co.uk/
http://www.washingtonpost.com/ http://observer.guardian.co.uk/ http://www.thesun.co.uk/
   
weitere Internationale Zeitungen (ital., span., französisch, türk., russich)
http://www.repubblica.it/ http://www.elpais.com/ http://www.lemonde.fr/
http://www.hurriyet.com.tr http://www.birgun.net/ http://www.pravda.ru/
   
Deutsche Zeitschriften/Magazine    
http://www.focus.de

http://www.spiegel.de

http://www.stern.de
http://www.capital.de/ http://www.wiwo.de http://www.cicero.de/


Was wäre Politik ohne die Parteien?

Die Parteien im Deutschen Bundestag

     
Die Jugendorganisationen dieser Parteien:    
http://www.junge-union.de/ http://www.gruene-jugend.de/ http://www.jusos.de
http://www.schueler-union.de/ http://www.julis.de/ http://www.solid-web.de/

 

* Die Linklisten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Unter Google und Wikipedia wirst du bei der Eingabe von Begriffen wie "Parteien" oder "Zeitungen" einiges mehr finden. Bei Wikipedia befindet sich der Such-Button links, wobei es günstig ist, zuerst auf "Artikel" zu klicken (statt auf "Volltext"). Da jede/r bei Wikipedia Änderungen vornehmen kann, müssen die Inhalte nicht wahrheitsgemäß sein, aber die Links führen dich sehr gut weiter.

Hilfreich, um etwas über einzelne Abgeordnete zu erfahren ist auch: www.abgeordnetenwatch.de.


IV. Politik zum Lachen
 --> unser ehemaliger Außenminister Joschka Fischer

--> US-Präsident Bush

--> der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle  (Sound)
 
 

Wer weitere Politiker-Fotos hat oder Seiten weiß: Mail me!

V. Ein altes Thema auf meiner Site: George W. Bush

Der Wahlkampf in der führenden Wirtschaftsnation der Welt (USA) war wiederholt ein Thema auf meiner Seite. Das behalte ich bei, denn es ist immer wieder aktuell.

Rückblick: Seit dem Sommer 1999 konnte man auf meiner Homepage diesen Hinweis lesen:
   "Alle Umfragen sprechen dafür: Er wird im Jahr 2000 der nächste US-Präsident!"

Nach einem schmutzigen Wahlkampf mit einem Wahlsieg Bushs war es am 20. Januar 2001 so weit: George Walker Bush wurde endgültig zum Nachfolger von Bill Clinton gewählt.



 George W. Bush auf Wahlkampftour im Sommer 1999

Zur Wahl von Bush zum 43. US-Präsidenten hieß es hier in 2001 in meinem Kommentar:
"Denn wer weiss, was da für eine US-Präsident auf uns zukommt." Und es kam einiges auf die Welt zu... Der Anschlag gegen die USA vom 11. September 2001 auf das World Trade Center, ein Afghanistan- und ein Irak-Krieg, ein völkerrechtswidriges Gefangenenlager in Guatanamo...

US-Präsident Bush (er gehört zur Partei der "Republikaner") war nach seiner zweiten Amtszeit laut US-Verfassung nicht mehr wieder wählbar. Es gab neue Kandidaten.

Stand 2007:

Die Börsianer wetteten für 2008 auf einen knappen Sieg Hillary Clintons gegen McCain. Hillary Clinton gehört zur Partei der "Demokraten" und ist die Ehefrau des früheren US-Präsidenten Bill Clinton. McCain gehört wie Bush zur Partei der "Republikaner" und hat in den letzten Jahren für mehr Soldaten im Irak plädiert. Aber die US-Amerikaner hatten zu diesem Zeitpunkt ihr Urteil gefällt: 60 Prozent lehnen den Krieg ab, seit einem Jahr ist die Zahl konstant. McCain fängt an, bei ungebundenen Wählern stark zu verlieren. Für diese Wähler interessiert sich Hillary Clinton, und deshalb zeigt sie bisher keine blanken Nerven. Sie hat zwar mit Barack Obama einen starken Gegenkandidaten in der eigenen Partei, aber gegen diesen wird sie sich wohl durchsetzen, dachte man 2007 noch.

Wahlkampf in den USA erlebte ich dann in meinem Sabbatjahr live:

Acht Jahre Bush und ein Vierteljahrhundert konservativer Dominanz der öffentlichen Debatte in den Vereinigten Staaten neigten sich einem Ende zu. Clinton lag bei Frauen, Schwarzen, Latinos weit vorn, drei wichtigen Wählergruppen, womöglich den wichtigsten. Nun wollten die Demokraten mit maßvollem Auftritt Bush auch die Mitte abwerben, so wie nach 1968 die konservativen Demokraten zu Nixon und Reagan überliefen und einen Politikwechsel in der Regierung der USA herbeiführten.

Das gelang ihnen auch. Statt Hillary Clinton setzte sich aber Barack Obama in der Partei der Demokraten durch.

 


"Politik":  Frank G. Pohl: www.frankpohl.de - fgp - Version 4 /2010

geändert: 01.04.10