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   Ob Fernsehen, Pillen oder Klebstoff:
 
 

                   Vieles kann zur Droge werden...

                        ... und das muss nicht immer "Stoff" sein....
 

Wenn du bemerkst, dass du häufig innerlich zu Zwangshandlungen getrieben wirst (die du irgendwie nicht möchtest, aber dennoch tust), kann man von einer Abhängigkeit sprechen.
Süchtig machen kann sehr viel (Ess- und Brech -Sucht, Fernseh- Sucht, Internet- oder Chat-Sucht, ...). 

Ich kann hier nicht die ganze Palette benennen, und möchte mich lieber auf die "klassischen" Süchte durch (zum Teil) verbotene Drogen beziehen (einige wenige Beispiele folgen unten, wie z.B. Cannabis, Heroin).



Stichwort "Sekten":

Zwar gehören Sekten nicht zu den Drogen, aber sie machen aus Jugendlichen genauso unmündige, unfreie Menschen. >Mehr über: Sekten.



Das Wichtigste zuerst:


Der Dealer ist nie ein Freund. Er ist nur einer, der dich abhängig machen kann und will, damit er an dir viel Geld verdient.

 

Hinweise zu ausgewählten Drogen:

Alkohol:

Alkohol gehört zwar zu den legalen, also per Gesetz erlaubten, Drogen. Dabei sind die Folgen bei zahlreichen Alkoholkranken drastisch: Verlust des Jobs, Freunde ziehen sich zurück, Verlust des Selbstwertgefühls...

An Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die sich nicht in Begleitung eines Erziehungsberechtigten befinden, darf kein Alkohol verkauft werden.
 
 

Heroin:

Heroin ist das schlimmste Suchtmittel und die beherrschende Droge der Drogenszene. Das weißliche bis bräunliche Pulver wird in gelöster Form in die Venen von Ellenbogen, Händen, Beinen und Füßen gespritzt. Einige Utensilien zum Auflösen sind: Löffel, in dem das Heroin über einer Kerze erhitzt wird (deshalb sind die Löffel unten immer schwarz), Spritzen, Gummiband...

 

Folgen der vermeintlichen "Suche nach Glück" mit Heroin: Hohe körperliche Abhängigkeit, damit verbunden ist die Beschaffungskriminalität und Verelendung. Außerdem Gefahr des "goldenen Schuss", das heißt, es wird eine tödliche Überdosis gespritzt.

 

Kokain und Crack:

Kokain ist die bekannteste Aufputschdroge. Das weiße Pulver Kokain wird "gesnieft" ("koksen").

Da dies die Nasenschleimhäute zerstört, wurde von der Drogenmaffia Crack entwickelt, das mit Backpulver gestrecktes Kokain ist und verbacken wird. Crack wird geraucht. Da es dabei auffallend knistert, entstand der Name Crack.

Folgen der Drogen: Etwa eine Stunde nach dem Rausch (Hochstimmung, Redseligkeit) erfolgt ein starker Kater. Über längere Zeit bewirken die Drogen Depressionen, Verfolgungswahn und Halluzinationen. Das Schlafzentrum wird gestört und der Appetit läßt nach.

Marihuana / Cannabis / Haschisch:

Aus der indischen Hanfpflanze werden Haschisch (aus dem Harz) und Marihuana (aus getrockneten Blättern) hergestellt. Meistens wird das "Gras" dann geraucht. Dabei werden Stimmungen verstärkt. Daraus ergibt sich, dass es nicht ratsam ist, Marihuana zu rauchen, wenn man "schlecht drauf" ist. Außerdem können sich Psychosen verstärken. 

Nahezu jeder Heroinabhängige hat vorher Haschisch genommen. Das heisst aber nicht, dass die Umkehr automatisch ist: Nicht jeder Cannabiskonsument wird heroinabhängig.

 

Zigaretten:

In Deutschland gehen offizielle Zahlen von 100.000 vorzeitigen Todesfällen im Jahr durch Rauchen aus. Das sind ca. 274 Rauchertote täglich. Und das ist ja nicht nur blasse Statistik: Frag mal in der Verwandtschaft nach, wer an Lungenkrebs starb.

 

Konkrete Fragen beantwortet dir: 
in Köln:               Drogenhilfe Köln, Victoriastr. 12, Tel.: 0221/  91 27 97 - 0
                             (persönliche Beratung: mo.+ fr. 9 bis 13 Uhr, mi. 13 bis 20 Uhr)
in Köln-Porz:     Drogenberatungsstelle Porz, Hauptstr. 399,  Tel.: 02203 / 52 33 9
                             (di. 10-12 Uhr und do. 15-17 Uhr)



TIPP: Statt Langeweile mit Drogen und Sekten zu vertreiben:
Schau auf dieser Homepage zu Aktivitäten gegen Langeweile nach, unter dem Link "Zeitvertreib" oder "Touri-Tipps" nach!


Worterklärung: Was bedeutet eigentlich  "Prävention"?

Gerade bei Drogen wird häufig von der "Drogenprävention" gesprochen.

Prävention bedeutet "Vorbeugung", also hier mögliche Maßnahmen, um der Einnahme von Drogen vorzubeugen (z.B. Information und/oder Zeitvertreib mit anderen Dingen als Süchtigmachern.)

 


"Drogen-Prävention": Frank G. Pohl: www.frankpohl.de - fgp - Version 4 -  05/2007
-zuletzt geändert: 12.05.2007