"Der Mensch braucht dauernd die Hilfe seiner Mitmenschen, und er würde sie vergebens von ihrem Wohlwollen allein erwarten. Er wird viel eher zum Ziele kommen, wenn er ihren Egoismus zu seinen Gunsten interessieren und ihnen zeigen kann, dass sie ihren eigenen Nutzen davon haben, wenn sie für ihn tun, was er von ihnen haben will.
Wer einem anderen irgendeinen Handel anträgt, macht ihm einen Vorschlag:

Gib mir, was ich will, und du sollst haben, was du willst, ist der Sinn eines solchen Angebotes; und auf diese Weise erhalten wir voneinander den weitaus größten Teil der guten Dienste, deren wir benötigen.
Nicht von dem Wollen des Fleischers, Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern von ihrer Bedachtnahme auf ihr eigenes Interesse. Wir wenden uns nicht an ihre Humanität, sondern an ihren Egoismus, und sprechen ihnen nie von unseren Bedürfnissen, sondern von ihren Vorteilen."

nach: Adam Smith, 1776 
(dt.:"Natur und Ursache des Volkswohlstandes", 1933)

 
 

 

 

Wirtschaftsmagazine und - zeitungen:
http://www.daserste.de/plusminus/ http://www.wiso.de http://www.ftd.de/
http://www.capital.de/ http://www.handelsblatt.com http://www.wiwo.de


"Wirtschaft":  Frank G. Pohl: www.frankpohl.de - fgp - Version 4 - 6/2007

geändert: 10.06.07